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Welche Gründe gibt Mehrwert Kunst: |
Kultur und Wirtschaft rücken in diesen Jahren immer näher zusammen und das nicht nur aus Gründen der Finanzknappheit in der staatlichen und föderalen Kulturförderung. In Zeiten, in denen Unternehmen und Konzerne ihre bürgerschaftliche Pflicht ernst nehmen, investieren sie im Stil eines klassischen „Corporate Citizen“ einen Teil ihres wirtschaftlichen Erfolges in die Bereiche Soziales, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Sport. „Corporate Cultural Responsibility“ heißt das Zauberwort, das diese Aktivitäten begrifflich subsumiert und nicht zufällig handelt es sich dabei um einen Terminus, den wir direkt aus Übersee importiert haben. In den Vereinigten Staaten ist es schon lange Usus, dass die Wirtschaft oder auch wirtschaftlich erfolgreiche Privatpersonen einen Teil der finanziellen Last der Kultur-produktion im Land tragen und Dinge ermöglichen, für die öffentliche Gelder nicht oder nicht ausreichend vorhanden sind. Sie treten damit für die Interessen der Gemeinschaft ein und lassen die Gesellschaft an ihrem Erfolg partizipieren. Die Rollenverteilung scheint in dieser Zweckehe klar: Die Wirtschaft stellt die Mittel bereit, welche die Kultur zur Verwirk-lichung der eigenen Ziele verwendet. Das klingt wie ein faires Geschäft, geht man davon aus, dass jede Form der Kulturpro-duktion einen gesellschaftlichen Mehrwert schafft, der am Ende dem Gemeinwohl, also auch den Unternehmen, zugute kommt. Die Realität stellt sich aber weitaus differenzierter dar. Bei näherer Betrachtung zeigt sich die ganze Bandbreite der Mög-lichkeiten und Risiken einer solchen Partnerschaft; sie reicht von einer extrem engen Bindung der Kunst an das Unter-nehmen bis zu einer Liaison mit größtmöglichem Abstand. Ebenso sind die unterschiedlichsten Motivationen zu beobach-ten, warum sich zum Beispiel ein Unternehmen im Bereich Kunst engagiert. Aber allen Illusionen zum Trotz geben meist persönliche Affinitäten von Entscheidern den maßgeblichen Impuls. |
Depot für die Sammlung sowie ein öffentlich zugänglicher Studienraum und der Verwaltungsbereich der Institution. |
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Aber allen Illusionen zum Trotz geben meist persönliche Affinitäten von Entscheidern den maßgeblichen |
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