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Unter dem von dem Münchner Komiker Karl Valentin entliehenen Titel "Brillantfeuerwerk" hat der künftige Direktor der Berliner Nationalgalerie, Udo Kittelmann, rund 100 Werke für die Schau im Münchner Haus der Kunst zusammengestellt. Vom 11. September 2008 bis zum 11. Januar 2009 werden dort Werke vom 17. Jahrhundert bis heute gezeigt, unter anderem von Jean Marc Nattier, Max Klinger, Gerhard Richter, David Hockney, Andreas Gursky und Andy Warhol. Ziel sei es gewesen, eine über die Selbstdarstellung hinausgehende "intelligente" Kunstausstellung zu machen, sagte Kittelmann am Mittwoch in München. Entstanden ist ein überraschender Kunst-Querschnitt, der umrahmt wird von Zitaten und Dialogen Valentins. Der Urmünchner Satiriker (1882-1948) sei sein "Co-Kurator" und Inspirator gewesen, offenbarte Kurator Kittelmann, der zurzeit noch Direktor des Frankfurter Museums für Moderne Kunst (MMK) ist und unter Kritikern als Mann für radikale Kunstexperimente gilt. |
In der Abteilung "Presse-Meldungen" stehen von Valentin gesammelte ulkige Nachrichten dem großformatigen Warhol-Siebdruck "Magazine and History" sowie einem zwölf Meter langen Gursky-Foto einer ausschweifenden Party gegenüber. Gezeigt wird auch ein von Jenny Holzer bemalter BMW-Rennwagen. Eine Valentinsche Reflexion zum Thema "ehemalige Kunststadt München" wird mit Werken von Baselitz und Gerhard Richter illustriert. |
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Der Zuschauer schwankt |
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